Projektabschluss in Frankreich / Juni 2017

Abschluss belief 400Die Strategische Lernpartnerschaft "BeLiEf - Better live the end of life" wurde nach einer zweijährigen Laufzeit erfolgreich abgeschlossen. Das letzte Treffen des Erasmus+-Projektes fand in Paris beim Projektkoordinator statt.
Die deutschen Partner haben einen weiteren Tag in Frankreich genutzt und sich das „Maison Jeanne Garnier“ angesehen. Dieses Haus hat rund 3000 Anfragen pro Jahr. Erbaut auf drei Ebenen, ist die Palliativstation mit rund 80 Betten die größte in Europa. Neben den Patientenzimmern finden Bereiche für Familien einen großen Platz. Es gibt eine Bibliothek, einen Garten, Kunsttherapie und Servicedienste. Auch eine kleine Kapelle und ein Trauerbereich helfen Verwandten und Freunden, sich von einem Verstorbenen verabschieden zu können.
Das Projekt wurde mit Partnern aus Italien, Litauen, Frankreich und der Türkei durchgeführt. Es wurde durch das Programm Erasmus+ von der Nationalen Agentur gefördert.

museumskoffer 300Für die deutschen Partner ist als nachhaltiges Ergebnis der Museumskoffer angeschafft worden. Dieser Koffer enthält Hilfsmittel und Methoden, um bereits Kindern im Kindergartenalter und Jugendlichen das Thema 'Sterben und Tod' näherzubringen.
Dieser Koffer kann bei parisat ausgeliehen werden.

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Zum Erfahrungsaustausch nach Vilnius / April 2017

Vilnius 400Die Projektpartner des Erasmus+-Projektes „BeLiEf“ von parisat haben sich im April zu einem Erfahrungsaustausch in Vilnius (Litauen) getroffen. In der deutschen Delegation waren Vertreterinnen von 2 Mitgliedseinrichtungen des PARITÄTISCHEN Thüringen sowie Mitarbeitende von parisat dabei. Der Projektschwerpunkt liegt auf der Betreuung von sterbenden Menschen und Unterstützungsmöglichkeiten für Familien und Fachpersonal.
Bei dem Besuch wurden Krankenhäuser und eine Pflegeschule besichtigt. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, mit Vertretern von ambulanten Diensten ins Gespräch zu kommen. Bemerkenswert in Vilnius ist die starke Digitalisierung für die Übermittlung von Patientendaten. Für die ambulanten Dienste ist so eine schnelle Rückkopplung mit dem Arzt und daher eine effektive Behandlung der Patienten möglich. Auf diese Art haben die ambulanten Dienste es geschafft, ihre Patientenzahlen in den vergangenen Jahren zu vervielfachen. Der Bau eines ersten Hospizes in Vilnius ist in Planung.

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Kontakte knüpfen in Gera und Ostthüringen / Juni 2016

Meleghy Leganes

Zwei Vertreterinnen des spanischen Weiterbildungszentrums für Elektrik, Elektronik, Luft- und Raumfahrt in Leganes (Madrid) kamen Anfang Juni für eine Woche nach Gera gereist.

Hier hatte das Europabüro Ostthüringen für sie ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm bei der IHK Ostthüringen, ansässigen Unternehmen und regionalen Bildungseinrichtungen zusammengestellt.

Ziel war es, das deutsche Ausbildungssystem sowie Berufe im Automationsbereich kennenzulernen, Möglichkeiten für Praktika von spanischen Weiterbildungsteilnehmern hier in Ostthüringen abzusprechen und natürlich mit den Unternehmen vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Die Firmen Kaeser Kompressoren, Meleghy Automotive (Bild) und mkf in Lederhose empfingen die spanischen Gäste in ihren Unternehmen und sprachen mit ihnen angeregt über Kooperationsmöglichkeiten. Ein Werkrundgang rundete die Treffen jeweils ab.
Auch die SBBS Technik in Gera sowie das SBSZ Jena Göschwitz, das Jenaer Bildungszentrum gGmbH SCHOTT CARL ZEISS JENOPTIK und die Berufsakademie Gera boten für die Besucherinnen sehr interessante Einblicke in die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten hier in der Region.
Bei der IHK in Gera konnten sich die Gäste intensiv über das duale Ausbildungssystem in Deutschland informieren. Dieses unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten vom spanischen System der Lehrausbildung.

Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass eine gute sprachliche Vorbereitung der Weiterbildungsteilnehmer aus Spanien eine unabdingbare Ausgangsbasis für ein gelingendes berufliches Praktikum hier in Thüringen ist.

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Erfahrungsaustausch in Italien / Mai 2016

BelieFFünf Länder trafen sich beim Erfahrungsaustausch in Italien – mit dabei: Gäste aus der Türkei, Litauen, Frankreich und DeutschlandEnde Mai haben sich die Partner zur transnationalen Lernpartnerschaft von parisat in Lanciano/ Italien getroffen. Aus Deutschland waren u.a. Vertreterinnen von Innova Altenburg und vom ASB Kreisverband Unstrut-Hainich Kreis dabei.
Das Thema des Projektes ist die würdevolle Begleitung von sterbenden Menschen. Dazu wurde ein Hospiz besucht und der Austausch mit Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern ermöglicht. Der Schwerpunkt von parisat liegt auf der Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen und hinterfragt, welche Hilfsangebote und Unterstützungen es für Angehörige und deren Kinder gibt.
Gerade dieses sensible Thema soll mit professionellen Partnern angegangen werden, um greifbare Methoden für die Arbeit und Begleitung zu finden. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich der Thematik widmet und ein transnationales Treffen aller Partner im Herbst 2016 in Thüringen organisiert.
Ziel ist es, die Ergebnisse in Handlungskonzepte und Ratgeber für Familienangehörige und Pflegende umzusetzen.

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Transnationales Treffen im Bereich Berufliche Bildung / Nov. 2015

Vom 22.11. bis 25.11.2015 trafen sich in Gera die Projektpartner des transnationalen Projekts ‚Consistent Way‘, welche im Bereich der beruflichen und der Erwachsenenbildung tätig sind. Konkret waren es Mitarbeitende, vor allem Lehrer, der SBBS Technik Gera, des Rijn IJssel Colleges aus Arnhem (Niederlande) und von Komvux Södervärn aus Malmö (Schweden). Das Europabüro Ostthüringen unterstützte das Treffen organisatorisch und half beim Übersetzen.

Gruppenbild WebsiteEBOInhaltlich wurden Themen wie Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler, die von Ausbildungsabbruch bedroht sind, die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund sowie die generelle Arbeit an den drei unterschiedlichen Einrichtungen besprochen. Die Besichtigung des CJD Berufsbildungswerk Gera war für alle Beteiligte eine sehr interessante und bereichernde Erfahrung.
Für die zukünftige Kooperation ab 2016 wurden auch schon gemeinsam Pläne geschmiedet.

Möglich gemacht wurde das Treffen durch die Projektförderung über das Europäische Programm ERASMUS+.

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Erfolgreicher Projektabschluss/ August 2015

group kleinDie Lernpartnerschaft "PEP" des Paritätischen Landesverbandes hat sich  im Sommer 2015 in England zum abschließenden Erfahrungsaustausch getroffen. Initiiert und begleitet wurde das Projekt durch das Europabüro Ostthüringen. Fachkräfte aus dem Bereich der Arbeit mit älteren und alten Menschen haben innerhalb der vergangenen zwei Jahre die Möglichkeit genutzt, sich ein Bild von der Arbeit ihrer Kolleginnen und Kollegen im europäischen Ausland zu machen.  Die Partner kamen aus der Türkei, Belgien, England, der Schweiz und aus Deutschland und hatten die Chance, in die Arbeitsabläufe von Pflegeheimen, in ehrenamtliche Strukturen sowie in private Vereine und Weiterbildungseinrichtungen zu schauen. Das Fazit war überraschend, denn auch innerhalb europäischer Grenzen gibt es erhebliche Unterschiede in der Betreuung von Senioren.

Nicht nur der Austausch im fachlichen Sinne, auch der Blick über die Ländergrenzen hinweg hat daher den Teilnehmenden einen großen Mehrwert gebracht. Sie konnten sich ein Bild von der Pflegesituation vor Ort machen und treten nun im eigenen Land als Multiplikatoren auf.

Gefördert wurde die Lernpartnerschaft aus Mitteln des Programms Grundtvig für lebenslanges Lernen der Nationalen Agentur.

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Übergänge gestalten – Gute Praxis in den Niederlanden / Mai 2015

ConsistentWay1Vom 18. bis 21. Mai 2015 begleitete und unterstützte das Europabüro Ostthüringen die Projektpartner des Projektes ‚Consistent Way‘ bei ihrem 1. Transnationalen Zwischentreffen in Arnhem/Niederlande.

Im Projekt, welches über das Europäische Bildungsprogramm Erasmus+ seit 2014 gefördert wird, dreht sich alles um die Gestaltung von Übergängen zwischen Schule - Ausbildung - Beruf und das Vermeiden von Schul- und Ausbildungsabbruch.
Die 10 Projektpartner aus 5 Ländern nutzen das Projekt dazu, um vorhandene Netzwerke und Instrumente zu erfassen, Jugendliche, Eltern und Lehrer selbst zu Wort kommen zu lassen und die eigene Arbeit zu verbessern. Gute Ansätze, Ideen und Maßnahmen, die sich als besonders sinnbringend und erfolgreich für die Unterstützung der Jugendlichen herausgestellt haben, sollen herausgefunden, ausgetauscht und veröffentlicht werden.

In Arnhem erhielten die Projektpartner einen Blick in die Strategien und guten Beispiele des Rijn Ijssel Colleges und hatten die Möglichkeit, sich mit den Jugendcoaches aus dem weltweit erfolgreichen Projekt 2GetThere auszutauschen, einem Projekt, in dem Jugendliche andere Jugendliche in schwierigen Lebensphasen begleiten und unterstützen.

In den nächsten Monaten führen die Partner Befragungen bei Jugendlichen, Lehrern und Akteuren vor Ort durch, welche die Basis für die anschließend geplante Sammlung guter Beispiele bilden wird. Das Projekt läuft bis August 2017.

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Schweden hautnah erleben / Oktober 2014

KreisgruppeGera1In Nordeuropa unterwegs: Mitglieder der Kreisgruppe Gera zum Erfahrungsaustausch

Einmal Malmö und zurück – hieß es für einige Mitglieder der Paritätischen Kreisgruppe in Gera.
Im Oktober 2014 haben sich die Einrichtungen aus dem Jugendhilfe-, Sucht-, Frauen- und Altenpflegebereich zu einem Erfahrungsaustausch in Schweden und Dänemark getroffen. Vor Ort gab es für die sieben Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen, Migrantinnen, Frauen und pflegebedürftigen Menschen.

Der Kontakt für die Partner vor Ort und die Begleitung wurde durch das Europabüro Ostthüringen realisiert.

Alle Reisenden haben die Förderung der Individuellen Mobilität genutzt und schon jetzt Pläne für künftige Praktika im Ausland gemacht.

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Erfahrungsaustausch mal anders / April 2014

Skater Pisa1Das Jugendprojekt mit den „Funpark-Typen“ aus Mühlhausen ist in der Endphase.
Im April waren Skater aus Pisa zu Gast in Thüringen und haben bei xxl - einer Mitgliedseinrichtung des PARITÄTISCHEN Thüringen - eine Woche lang kräftig mit angepackt, um eine Skaterrampe umzubauen und auch für Rollstuhlfahrer nutzbar zu machen.

Nun fehlt nur noch der Belag – ab Sommer 2014 wird dann die Rampe befahrbar sein.

Das Projekt wird gefördert durch das Programm Jugend für Europa.

Das Europabüro Ostthüringen konnte bei der Projektantragstellung und Vorbereitung unterstützen und stellte den Kontakt zu den Jugendlichen in Italien her.

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Fachtag erlebt zweite Auflage in Gera / Dezember 2013

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Am 04.12.2013 wurde im Geraer Rathaussaal erfolgreich der diesjährige Fachtag des Europabüros Ostthüringen und des Fachdienstes Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Gera veranstaltet. Das Thema war ein Anziehungspunkt: „Europäische Erfahrungen zum erfolgreichen Übergang von Schule – Ausbildung – Beruf; Chancen und Möglichkeiten, die Fachkräftesituation in Ostthüringen zu verbessern“ .

Fast 70 regionale Akteure aus Bildung, Wirtschaft und sozialen Einrichtungen tauschten mit Experten aus dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, der Bundesagentur für Arbeit sowie Gästen aus Schweden und den Niederlanden neue Ideen und Erfahrungen aus und diskutierten gemeinsam über gute Beispiele und neue Wege, diesen Übergang für die Jugendlichen bestmöglich zu gestalten.

Einig war man sich nach der gelungenen Veranstaltung darin, dass es in Gera und Thüringen zu diesem Thema auch in Zukunft großen Diskussions- und vor allem Handlungsbedarf gibt. So werden neue Kommunikationswege der Akteure überdacht und Konzepte auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Darüber hinaus, sollte auch die Politik nach neuen Wegen und Möglichkeiten Ausschau halten, um den Übergang von der Schule in den Beruf für junge Menschen individuell und passgenau zu gestalten.

INFO: Die Veranstaltungsdokumentation ist ab sofort unter Downloads abrufbar!

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