Übergänge gestalten – Gute Praxis in den Niederlanden / Mai 2015

ConsistentWay1Vom 18. bis 21. Mai 2015 begleitete und unterstützte das Europabüro Ostthüringen die Projektpartner des Projektes ‚Consistent Way‘ bei ihrem 1. Transnationalen Zwischentreffen in Arnhem/Niederlande.

Im Projekt, welches über das Europäische Bildungsprogramm Erasmus+ seit 2014 gefördert wird, dreht sich alles um die Gestaltung von Übergängen zwischen Schule - Ausbildung - Beruf und das Vermeiden von Schul- und Ausbildungsabbruch.
Die 10 Projektpartner aus 5 Ländern nutzen das Projekt dazu, um vorhandene Netzwerke und Instrumente zu erfassen, Jugendliche, Eltern und Lehrer selbst zu Wort kommen zu lassen und die eigene Arbeit zu verbessern. Gute Ansätze, Ideen und Maßnahmen, die sich als besonders sinnbringend und erfolgreich für die Unterstützung der Jugendlichen herausgestellt haben, sollen herausgefunden, ausgetauscht und veröffentlicht werden.

In Arnhem erhielten die Projektpartner einen Blick in die Strategien und guten Beispiele des Rijn Ijssel Colleges und hatten die Möglichkeit, sich mit den Jugendcoaches aus dem weltweit erfolgreichen Projekt 2GetThere auszutauschen, einem Projekt, in dem Jugendliche andere Jugendliche in schwierigen Lebensphasen begleiten und unterstützen.

In den nächsten Monaten führen die Partner Befragungen bei Jugendlichen, Lehrern und Akteuren vor Ort durch, welche die Basis für die anschließend geplante Sammlung guter Beispiele bilden wird. Das Projekt läuft bis August 2017.

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Schweden hautnah erleben / Oktober 2014

KreisgruppeGera1In Nordeuropa unterwegs: Mitglieder der Kreisgruppe Gera zum Erfahrungsaustausch

Einmal Malmö und zurück – hieß es für einige Mitglieder der Paritätischen Kreisgruppe in Gera.
Im Oktober 2014 haben sich die Einrichtungen aus dem Jugendhilfe-, Sucht-, Frauen- und Altenpflegebereich zu einem Erfahrungsaustausch in Schweden und Dänemark getroffen. Vor Ort gab es für die sieben Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen, Migrantinnen, Frauen und pflegebedürftigen Menschen.

Der Kontakt für die Partner vor Ort und die Begleitung wurde durch das Europabüro Ostthüringen realisiert.

Alle Reisenden haben die Förderung der Individuellen Mobilität genutzt und schon jetzt Pläne für künftige Praktika im Ausland gemacht.

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Erfahrungsaustausch mal anders / April 2014

Skater Pisa1Das Jugendprojekt mit den „Funpark-Typen“ aus Mühlhausen ist in der Endphase.
Im April waren Skater aus Pisa zu Gast in Thüringen und haben bei xxl - einer Mitgliedseinrichtung des PARITÄTISCHEN Thüringen - eine Woche lang kräftig mit angepackt, um eine Skaterrampe umzubauen und auch für Rollstuhlfahrer nutzbar zu machen.

Nun fehlt nur noch der Belag – ab Sommer 2014 wird dann die Rampe befahrbar sein.

Das Projekt wird gefördert durch das Programm Jugend für Europa.

Das Europabüro Ostthüringen konnte bei der Projektantragstellung und Vorbereitung unterstützen und stellte den Kontakt zu den Jugendlichen in Italien her.

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Fachtag erlebt zweite Auflage in Gera / Dezember 2013

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Am 04.12.2013 wurde im Geraer Rathaussaal erfolgreich der diesjährige Fachtag des Europabüros Ostthüringen und des Fachdienstes Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Gera veranstaltet. Das Thema war ein Anziehungspunkt: „Europäische Erfahrungen zum erfolgreichen Übergang von Schule – Ausbildung – Beruf; Chancen und Möglichkeiten, die Fachkräftesituation in Ostthüringen zu verbessern“ .

Fast 70 regionale Akteure aus Bildung, Wirtschaft und sozialen Einrichtungen tauschten mit Experten aus dem Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, der Bundesagentur für Arbeit sowie Gästen aus Schweden und den Niederlanden neue Ideen und Erfahrungen aus und diskutierten gemeinsam über gute Beispiele und neue Wege, diesen Übergang für die Jugendlichen bestmöglich zu gestalten.

Einig war man sich nach der gelungenen Veranstaltung darin, dass es in Gera und Thüringen zu diesem Thema auch in Zukunft großen Diskussions- und vor allem Handlungsbedarf gibt. So werden neue Kommunikationswege der Akteure überdacht und Konzepte auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Darüber hinaus, sollte auch die Politik nach neuen Wegen und Möglichkeiten Ausschau halten, um den Übergang von der Schule in den Beruf für junge Menschen individuell und passgenau zu gestalten.

INFO: Die Veranstaltungsdokumentation ist ab sofort unter Downloads abrufbar!

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Sechs Thüringerinnen in Italien: Berufspraktikum mal anders / Oktober 2012

Vom 15.-28. Oktober 2012 nutzten sechs Thüringer Fachkräfte aus der Sozialwirtschaft die Chance, über das europäische Programm „Leonardo da Vinci – cross border experience" der parisat gGmbH ein individuelles, zweiwöchiges Berufspraktikum in Italien zu absolvieren. Vier Mitarbeiterinnen der Volksolidarität Kreisverband Gera e.V. sowie zwei Mitarbeiterinnen des ASB OV Saalfeld e.V. erkundeten beruflich die Gegend in und um Lanciano (Region Abruzzen). Dabei waren vier von ihnen in verschiedenen „NIDO D'INFANZIA" (Kindertageseinrichtungen) mit so schön klingenden Namen wie "LA CHIOCCIA BABY" oder "MAGICO MONDO" tätig, während die zwei anderen die Besonderheiten der italienischen Altenpflege kennengelernt haben.

Italienpraktikum2012-11-15

Auch wenn es galt, die sprachlichen Barrieren zu überwinden, konnten sich die sechs Frauen stets verständigen: zur Not mit Fotos, die sie von ihrer Arbeit zu Hause extra mitbrachten.
Für alle waren es zwei intensive Wochen und jede war froh, diese Chance genutzt zu haben, wie eine erste Rückmeldungsrunde ergab. Ein Fazit war: Die eine Seite kann zwar viel Fachliches einbringen, dafür kann man aber von der anderen Seite lernen, entspannter mit den Anforderungen der Berufswelt umzugehen.

Für den Durchgang im Frühjahr 2013 (Polen und Italien) gibt es noch freie Plätze. Informationen, Ansprechpartner und die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.parisat.de

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Fachtag mit europäischer Sichtweise / Oktober 2012

Die sinkenden Zahlen von Schulabgängern und die mangelnde Besetzung offener Lehrstellen gestalten den Prozess der Fachkräftegewinnung in Ostthüringen kompliziert. Die Tatsache, dass 10% der Lehrlinge bereits in den ersten drei Monaten ihre Ausbildung abbrechen, erschwert zudem die nachhaltige Sicherung der Fachkräfte in unserer Region.
Um diese Tatsache genauer zu diskutieren, hat das Europabüro Ostthüringen gemeinsam mit dem Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Gera zu einem Fachtag geladen. Unter dem Schwerpunktthema „Übergang Schule- Beruf" wurde interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmern und Akteuren, die diesen Prozess gestalten und begleiten, die Möglichkeit gegeben, interessante Ansätze aus dem europäischen Ausland kennenzulernen, regionalen Ansätzen gegenüberzustellen und in den Erfahrungsaustausch zu treten. Dazu konnten die Akteure mit Gästen aus Dänemark und den Partnerstädten der Stadt Gera: Skierniewice (PL) und Kuopio (FIN), in den Erfahrungsaustausch treten. Ein wesentlicher Baustein der Veranstaltung war die Thematik der Produktionsschulen in Dänemark und Finnland. Darüber hinaus wurde aber auch über den demographischen Wandel und über die Abwanderung junger Menschen in strukturstarke Gebiete debattiert. Der Transfer zeigte deutlich, dass die Ausgangslagen in Europa ähnlich sind – nur die Gestaltung durch Politik und Wirtschaft offenbart unterschiedliche Spielräume.
Eine Fortsetzung der Veranstaltung ist bereits geplant: so sollen im nächsten Jahr schwedische Sichtweisen in die Arbeit vor Ort eingebunden werden.

Fachtag2012-10-08

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Stark nachgefragt / September 2012

Mit seiner Arbeit hat sich das Europabüro Ostthüringen in den letzten Jahren nach und nach einen Namen gemacht. Dies zeigt die ansteigende Nachfrage zahlreicher Europa-Akteure an die Mitarbeiterinnen des Büros, nicht nur an das Beratungsangebot, sondern auch an der aktiven Teilnahme bei transnationalen Tagungen als Referent mitzuwirken. Anliegen ist es dabei, den teilnehmenden Personen Informationen zu Fördermöglichkeiten und zur Netzwerkarbeit vor Ort zu erläutern.
Die Arbeit des ostthüringer Büros und des Netzwerks der Thüringer Europa-Service-Büros wird somit nicht nur auf regionaler Ebene publik gemacht, sondern gilt auch im nationalen und transnationalen Arbeitsfeld als beispielgebend.
Erst im September 2012 haben rund 100 Teilnehmer aus ganz Europa auf der InterREGIO in Potsdam, einer Veranstaltung von Jugend für Europa, das Angebot genutzt und sich über die beispielhafte Netzwerkarbeit in Thüringen ein Bild verschafft. Dabei wurde nicht nur Wissenswertes an die Gäste vermittelt, sondern auch neue Kontakte geknüpft.
Darüber hinaus wird im Herbst diesen Jahres das Europabüro Ostthüringen einen Redebeitrag in Cluj/Rumänien halten. Es wurde angefragt, auf der SoCareNET-Tagung der Diakonie die Europa-Arbeit in der Sozialwirtschaft und im Netzwerk in Thüringen vorzustellen.

Vortrag Potsdam2012-10-02

 

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Fachlicher Austausch in Porto / Oktober 2011

Die methodische Herangehensweise in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen war Mittelpunkt des Partnertreffens in Porto/Portugal. An zwei Tagen haben sich interessierte Trainer aus Tschechien, Italien, Deutschland, Irland, England und Portugal ein Bild gemacht, wie die Arbeit in der Sozialwirtschaft vor Ort koordiniert und umgesetzt wird. Bemerkenswert war hier die hohe Verantwortung und Unterstützung der Kommunen für ihre sozialen Einrichtungen. Neben der Theorievermittlung galt es jedoch, gute Praktiken direkt zu vermitteln und so durften die Projektteilnehmer vor Ort ihre Kompetenzen unter Beweis stellen – und wie sich zeigte, gab es zahlreiche gute Methodenansätze, die zu einem gemeinsamen Ergebnis geführt haben.

porto2011-11-21 Beim Partnertreffen in Porto: Methodentraining für die Gäste aus Europa

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Europäischer Erfahrungsaustausch in Bern / Oktober 2011

Mehr als dreißig Teilnehmer aus sieben europäischen Ländern aus dem Bereich der Sozialwirtschaft trafen sich auf Einladung der Stiftung Diaconis in Bern.

Unter dem Motto „Wie pflegst du, Europa?“ wurde über die Ökonomisierung im Gesundheits- und Sozialwesen beraten. Ansätze und Beispiele für eine erfolgreiche Praxis in Mittel- und Osteuropa wurden dabei ebenso vorgestellt wie Perspektiven für eine verantwortungsvolle Pflege. Schwerpunkte waren betreuungsintensive und spezielle Pflegeeinrichtungen, der Einsatz von Freiwilligen in der Pflege, sowie die Entwicklung von Sozialräumen. Besonders wurden die Möglichkeiten der Nutzung von europäischen Programmen im Bereich des lebenslangen Lernens hervorgehoben. Ergänzt wurde der Rahmen durch ein umfangreiches Besichtigungsprogramm von Einrichtungen der Stiftung Diaconis in Bern. Das Europabüro konnte in zahlreichen Gesprächen mit Teilnehmern weitere transnationale Kontakte anbahnen. Für das nächste Jahr ist das Europabüro Ostthüringen angefragt, in einem Referat, seine Arbeit vorzustellen.

bern2011-10-14 Erfahrungsaustausch in der Schweiz zum Thema „Pflege"

 

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