Sechs Thüringerinnen in Italien: Berufspraktikum mal anders / Oktober 2012

Vom 15.-28. Oktober 2012 nutzten sechs Thüringer Fachkräfte aus der Sozialwirtschaft die Chance, über das europäische Programm „Leonardo da Vinci – cross border experience" der parisat gGmbH ein individuelles, zweiwöchiges Berufspraktikum in Italien zu absolvieren. Vier Mitarbeiterinnen der Volksolidarität Kreisverband Gera e.V. sowie zwei Mitarbeiterinnen des ASB OV Saalfeld e.V. erkundeten beruflich die Gegend in und um Lanciano (Region Abruzzen). Dabei waren vier von ihnen in verschiedenen „NIDO D'INFANZIA" (Kindertageseinrichtungen) mit so schön klingenden Namen wie "LA CHIOCCIA BABY" oder "MAGICO MONDO" tätig, während die zwei anderen die Besonderheiten der italienischen Altenpflege kennengelernt haben.

Italienpraktikum2012-11-15

Auch wenn es galt, die sprachlichen Barrieren zu überwinden, konnten sich die sechs Frauen stets verständigen: zur Not mit Fotos, die sie von ihrer Arbeit zu Hause extra mitbrachten.
Für alle waren es zwei intensive Wochen und jede war froh, diese Chance genutzt zu haben, wie eine erste Rückmeldungsrunde ergab. Ein Fazit war: Die eine Seite kann zwar viel Fachliches einbringen, dafür kann man aber von der anderen Seite lernen, entspannter mit den Anforderungen der Berufswelt umzugehen.

Für den Durchgang im Frühjahr 2013 (Polen und Italien) gibt es noch freie Plätze. Informationen, Ansprechpartner und die Bewerbungsunterlagen finden Sie unter www.parisat.de

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Fachtag mit europäischer Sichtweise / Oktober 2012

Die sinkenden Zahlen von Schulabgängern und die mangelnde Besetzung offener Lehrstellen gestalten den Prozess der Fachkräftegewinnung in Ostthüringen kompliziert. Die Tatsache, dass 10% der Lehrlinge bereits in den ersten drei Monaten ihre Ausbildung abbrechen, erschwert zudem die nachhaltige Sicherung der Fachkräfte in unserer Region.
Um diese Tatsache genauer zu diskutieren, hat das Europabüro Ostthüringen gemeinsam mit dem Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Gera zu einem Fachtag geladen. Unter dem Schwerpunktthema „Übergang Schule- Beruf" wurde interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmern und Akteuren, die diesen Prozess gestalten und begleiten, die Möglichkeit gegeben, interessante Ansätze aus dem europäischen Ausland kennenzulernen, regionalen Ansätzen gegenüberzustellen und in den Erfahrungsaustausch zu treten. Dazu konnten die Akteure mit Gästen aus Dänemark und den Partnerstädten der Stadt Gera: Skierniewice (PL) und Kuopio (FIN), in den Erfahrungsaustausch treten. Ein wesentlicher Baustein der Veranstaltung war die Thematik der Produktionsschulen in Dänemark und Finnland. Darüber hinaus wurde aber auch über den demographischen Wandel und über die Abwanderung junger Menschen in strukturstarke Gebiete debattiert. Der Transfer zeigte deutlich, dass die Ausgangslagen in Europa ähnlich sind – nur die Gestaltung durch Politik und Wirtschaft offenbart unterschiedliche Spielräume.
Eine Fortsetzung der Veranstaltung ist bereits geplant: so sollen im nächsten Jahr schwedische Sichtweisen in die Arbeit vor Ort eingebunden werden.

Fachtag2012-10-08

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Stark nachgefragt / September 2012

Mit seiner Arbeit hat sich das Europabüro Ostthüringen in den letzten Jahren nach und nach einen Namen gemacht. Dies zeigt die ansteigende Nachfrage zahlreicher Europa-Akteure an die Mitarbeiterinnen des Büros, nicht nur an das Beratungsangebot, sondern auch an der aktiven Teilnahme bei transnationalen Tagungen als Referent mitzuwirken. Anliegen ist es dabei, den teilnehmenden Personen Informationen zu Fördermöglichkeiten und zur Netzwerkarbeit vor Ort zu erläutern.
Die Arbeit des ostthüringer Büros und des Netzwerks der Thüringer Europa-Service-Büros wird somit nicht nur auf regionaler Ebene publik gemacht, sondern gilt auch im nationalen und transnationalen Arbeitsfeld als beispielgebend.
Erst im September 2012 haben rund 100 Teilnehmer aus ganz Europa auf der InterREGIO in Potsdam, einer Veranstaltung von Jugend für Europa, das Angebot genutzt und sich über die beispielhafte Netzwerkarbeit in Thüringen ein Bild verschafft. Dabei wurde nicht nur Wissenswertes an die Gäste vermittelt, sondern auch neue Kontakte geknüpft.
Darüber hinaus wird im Herbst diesen Jahres das Europabüro Ostthüringen einen Redebeitrag in Cluj/Rumänien halten. Es wurde angefragt, auf der SoCareNET-Tagung der Diakonie die Europa-Arbeit in der Sozialwirtschaft und im Netzwerk in Thüringen vorzustellen.

Vortrag Potsdam2012-10-02

 

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Fachlicher Austausch in Porto / Oktober 2011

Die methodische Herangehensweise in der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen war Mittelpunkt des Partnertreffens in Porto/Portugal. An zwei Tagen haben sich interessierte Trainer aus Tschechien, Italien, Deutschland, Irland, England und Portugal ein Bild gemacht, wie die Arbeit in der Sozialwirtschaft vor Ort koordiniert und umgesetzt wird. Bemerkenswert war hier die hohe Verantwortung und Unterstützung der Kommunen für ihre sozialen Einrichtungen. Neben der Theorievermittlung galt es jedoch, gute Praktiken direkt zu vermitteln und so durften die Projektteilnehmer vor Ort ihre Kompetenzen unter Beweis stellen – und wie sich zeigte, gab es zahlreiche gute Methodenansätze, die zu einem gemeinsamen Ergebnis geführt haben.

porto2011-11-21 Beim Partnertreffen in Porto: Methodentraining für die Gäste aus Europa

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Europäischer Erfahrungsaustausch in Bern / Oktober 2011

Mehr als dreißig Teilnehmer aus sieben europäischen Ländern aus dem Bereich der Sozialwirtschaft trafen sich auf Einladung der Stiftung Diaconis in Bern.

Unter dem Motto „Wie pflegst du, Europa?“ wurde über die Ökonomisierung im Gesundheits- und Sozialwesen beraten. Ansätze und Beispiele für eine erfolgreiche Praxis in Mittel- und Osteuropa wurden dabei ebenso vorgestellt wie Perspektiven für eine verantwortungsvolle Pflege. Schwerpunkte waren betreuungsintensive und spezielle Pflegeeinrichtungen, der Einsatz von Freiwilligen in der Pflege, sowie die Entwicklung von Sozialräumen. Besonders wurden die Möglichkeiten der Nutzung von europäischen Programmen im Bereich des lebenslangen Lernens hervorgehoben. Ergänzt wurde der Rahmen durch ein umfangreiches Besichtigungsprogramm von Einrichtungen der Stiftung Diaconis in Bern. Das Europabüro konnte in zahlreichen Gesprächen mit Teilnehmern weitere transnationale Kontakte anbahnen. Für das nächste Jahr ist das Europabüro Ostthüringen angefragt, in einem Referat, seine Arbeit vorzustellen.

bern2011-10-14 Erfahrungsaustausch in der Schweiz zum Thema „Pflege"

 

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Europa im Berufsschulzentrum / Oktober 2011

JenaGschwitz2011-11-14 Am 8. Oktober 2011 feierte das Staatliche Berufsbildende Schulzentrum Jena-Göschwitz sein 40-jähriges Bestehen. Nach der Teilnahme am feierlichen Festakt konnten sich die BesucherInnen
an den unterschiedlichsten Informationsständen beraten lassen. Auch das Europabüro Ostthüringen war mit einem Stand vertreten. Die Beraterinnen informierten vor allem Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse im Ausland zu verbessern. Großes Interesse haben auch die Freiwilligendienste geweckt. In fremden Ländern zu arbeiten und sich einzubringen nimmt an Wichtigkeit zu. Aber auch ein berufliches Praktikum im europäischen Ausland würden die Thüringer Schülerinnen und Schüler ins Auge fassen, um sich für ihren Berufsweg zu qualifizieren. Fragen zu all diesen Themen beantwortet das Europabüro in Gera gern unter Telefon 0365 – 55- 24 230 oder per mail unter .

 

 

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Erfolgreiche transnationale Projektarbeit / September 2011

Mit dem Projekt „Building Social Bridges" hat die parisat gGmbH zusammen mit dem Europabüro Ostthüringen ein sehr erfolgreiches Projekt ins Leben gerufen, das Resonanz aus zahlreichen Ländern der Europäischen Union erhält. Beim Projekttreffen in Berlin im Herbst 2011 wurden erneut relevante und praktikable Methoden in der Erwachsenenbildung diskutiert und ausgetauscht. Der Schwerpunkt liegt auf der Mentorenarbeit in den sozialen Einrichtungen. Erste gute Praxisansätze werden derzeit in den Projektländern initiiert und erprobt.
Darüber hinaus ist nun die neue Internetpräsentation des Projektes bearbeitet und unter http://buildingsocialbridges.eu online.

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Unternehmen reisen zum Erfahrungsaustausch nach Wien / Juli 2011

Vertreter von 6 Thüringer Unternehmen der Sozialwirtschaft trafen sich Anfang Juli im Rahmen des Projektes „Gesunde Kooperation" mit dem transnationalen Partner ÖSB in Wien. Im Vordergrund stand dabei der Austausch von Aktivitäten zur Gesundheitsförderung in Projekten für jugendliche Arbeitslose. Besonders von Interesse war dabei die Aktivierung von Teilnehmern zur Nutzung der freiwilligen Angebote. Im Ergebnis des Besuches werden im Oktober 2011 auf der landesweiten Tagung „Gemeinsam Gesundheit Gestalten im sozialen Bereich" in LINZ/Österreich erste Erfahrungen und Ergebnisse der Evaluierung des Thüringer Projektes vorgestellt. Für November 2011 wird der Partner ÖSB zu einem Gegenbesuch in Thüringen sein.

Vorschlag - Foto Wien 07 2011

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Projektstart in Irland / März 2011

Zusammen mit dem Europabüro Ostthüringen hat der Verein Starthilfe Sondershausen e.V. ein Grundtvig-Projekt auf den Weg gebracht. In der Partnerschaft auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung soll in den nächsten zwei Jahren das „Voneinander Lernen“ im Mittelpunkt stehen. Dabei tauschen sich Ausbilder, Lehrkräfte und Sozialpädagogen aus insgesamt sechs europäischen Ländern über die Arbeit und Methoden im Umgang mit benachteiligten Menschen aus.

galway2011-03-03

                                                      Die Partner des Grundtvig-Projektes beim Kick-off meeting in Galway

 

Zum ersten Treffen kamen die Partner in Galway/ Irland zusammen, um neben verschiedenen verfahrenstechnischen Fragen auch die Themen der Projektaktivitäten sowie die zukünftigen Treffen zu besprechen. Besonderen Wert soll dabei auf den Erfahrungsaustausch in praxisnahen Arbeitszusammenhängen vor Ort gelegt werden. So ist es u.a. im Mai geplant, Einrichtungen in Italien zu besuchen, die mit sozial benachteiligten Menschen arbeiten, um von guten Beispielen zu lernen.

Insgesamt dauert das Projekt bis Juli 2012 und bietet allein in Thüringen 10-15 Personen die Möglichkeit Erfahrungen in den Partnerprojekten auszutauschen.

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