Große Resonanz auf Informationsangebot / März 2011

Wie hoch der Bedarf nach Informationen rund um das Thema „Europa" für junge Menschen ist, zeigt die Nachfrage von Schulen in Ostthüringen. Allein im Januar und Februar 2011 hat das Europabüro aus Gera rund 100 Schülerinnen und Schülern mit Beratungen und Informationen zur Seite gestanden, um zukünftige Möglichkeiten nach dem Schulabschluss aufzuzeigen. Besonders gefragt sind dabei Themen wie der Europäische Freiwilligendienst oder das Praktikum im Europäischen Ausland.
Zahlreiche Schulen fragen mittlerweile gezielt nach dem Angebot und integrieren die Mitarbeiterinnen des Büros mit ihren Informationen und Hinweisen in Projekttage an den Bildungseinrichtungen.
Interessenten können sich gern mit den MitarbeiterInnen unter in Verbindung setzen.

Schule infotag2008-01-01

Zahlreiche SchülerInnen und Lehrer nutzen das Beratungs-

und Informationsangebot des Europabüros Ostthüringen

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Interview mit Magdalena Sikora, Mitarbeiterin bei KraFOS in Krakau / März 2011

Magda2011-03-03

1 Weshalb bist du nach Deutschland gekommen?

Ich bin eine Arbeiterin der KraFOS (Krakowskie Forum Organizacji Spolecznych)und war damals die Koordinatorin für das Stadteilkompetenzzentrum für Menschen mit Behinderungen in Nowa Huta (Aktion Mensch gefördert). Dieses Projekt wurde zusammen mit dem PARITÄTISCHEN Thüringen geführt und so wurde ich eingeladen um mir die Besonderheiten der Tätigkeiten der Sozialorganisationen anzuschauen.

 2 Warum wolltest du ein Praktikum beim PARITÄTISCHEN machen?

Zu erst wollte ich meine Fachsprache verbessern und vor allem die Lösungen ansehen, die ich dann in meine Arbeit in Kraków einbringen könnte. Durch den PARITÄTISCHEN hatte ich die Gelegenheit, sehr viel zu lernen.

 3 Was hast du für Erfahrungen in dieser Zeit gesammelt?

Ich hab viele Einrichtungen besucht, und war beeindruckt, wie eng die Verwaltung und jede einzelne Organisation zusammenarbeiten, aber auch wie oft diese Treffen stattfinden müssen, um ein gemeinsames Interesse zu erreichen. Zudem war ich beeindruckt vom Freiwilligenengagement.

 4 Was hat dir das Praktikum gebracht?

Viel Erfahrung und Wissen :-) die ich - jetzt als Koordinatorin des zunächst mit dem PARITÄTISCHEM gemeinsam geführten und von Aktion Mensch geförderten Projekt zum Aufbau des Beratungs- und Informationszentrum für Menschen mit Behinderung in Podgórze nutzen kann – und meinen Krakauer Kollegen beibringe!

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GESUNDHEIT mal groß geschrieben / März 2011

Mehrere aktuelle Studien belegen, dass ein wechselseitiger Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Gesundheit besteht. So sind z.B. arbeitslose Männer häufiger von Krankheiten des Kreislaufs- und Verdauungssystems betroffen als Erwerbstätige; bei Frauen sind Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems stärker ausgeprägt, und generell sind bei allen Menschen psychische Störungen deutlich vermehrt erkennbar

Gesundheitliche Einschränkungen von Arbeitslosen stellen daher ein wichtiges Vermittlungshemmnis dar. Das Projekt „Gesunde Kooperation“ des PARITÄTISCHEN Thüringen, wurde durch den Kontakt im Europabüro Ostthüringen initiiert und verfolgt das Ziel, durch gezielte Gesundheitsförderung die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen im Hartz IV-Bezug zu erhöhen. Die Partner trafen sich im Februar 2011 zum ersten gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit den Wiener Kollegen, der ÖSB Consulting GmbH. Seit 2007 wurde hier ein Netzwerk mit 33 namenhaften Institutionen der Stadt Wien aufgebaut, das sich für gesundheitliche Unterstützung arbeitsuchender Menschen einsetzt.

 wien OE-SB  12011-02-09Im Gespräch mit den Österreichischen Partnern vom Projekt „gesunde Kooperationen“

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Startschuss für Grundtvig-Projekt / November 2010

„Building social bridges" ist der Name des neuen Grundtvig-Projektes der parisat gGmbH. Zum Projektstart haben sich die Partner aus Italien, Ungarn, Schweden, Dänemark und Deutschland in Malmö getroffen. Dort galt es, erste Termine und die künftig geplanten Mobilitäten abzusprechen. Ein wichtiges Ziel der Partnerschaft ist es, sich über unterschiedliche Mentoring-Konzepte in den einzelnen Ländern auszutauschen. Gut funktionierende Ideen sollen im Idealfall in bestehende Organisationsstrukturen eingebunden werden. Das nächste Treffen wird im Mai in Italien statt finden. Hier werden erstmals auch Lernende aus den Partnereinrichtungen an den Treffen teilnehmen.

grundtvig2010-11-04

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Gesunde Kooperation / November 2010

Aktuelle Studien belegen, dass ein wechselseitiger Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Gesundheit besteht. Seit dem 1.11.2010 hinterfragt das Projekt „Gesunde Kooperation“ diesen Zusammenhang bei Langzeitarbeitslosen, die u. a. TeilnehmerInnen des Landesarbeitsmarktprogramms in Thüringen sind und sucht nach Lösungsansätzen. Der Erfahrungsaustausch mit transnationalen Partnern aus Österreich und Italien wird wertvolle Impulse geben, wenn es darum geht, ein Fortbildungsprogramm für IntegrationsbegleiterInnen, sowie gesundheitsfördernde Angebote für die Zielgruppe der Langzeitarbeitslosen zu entwickeln und erproben. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Thüringen.

 geko2010-12-02

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Lokaler Aktionsplan geht in Startphase - Erste Ideen für Gera gesammelt

Der Einladung des Europabüros Ostthüringen sind am 14.10.2010 zahlreiche Unternehmen aus dem Raum Gera gefolgt. Sie alle wollten sich an einen Tisch setzen, um über Ideen zu reden, die Region attraktiver zu gestalten.
Hintergrund ist das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“. Unter diesem plant die Stadt Gera für die Jahre 2011 bis 2013 einen Lokalen Aktionsplan (LAP) zu beantragen. Während der Laufzeit können sich Unternehmen, Bürger, Vereine, Bildungsträger und andere Institutionen mit eigenen Ideen und Projekten einbringen.
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Die ‚Werkstatt Wirtschaft / Unternehmen’ bot den Teilnehmenden also die Möglichkeit, sich über die Pläne der Stadt zu informieren, Ansprechpartner und Beteiligte sowie Best-Practice-Beispiele von anderen Unternehmen kennenzulernen.

 
 

Es wurden Ideen ausgetauscht, um den Antrag der Stadt für den LAP direkt mit zu gestalten. Ein Praxisbeispiel von Integration und Toleranz hatte unter anderem das Staatliche Berufsbildende Schulzentrum aus Jena mitgebracht, um einen Einblick in den dort seit Jahren erfolgreich durchgeführten Auszubildendenaustausch mit europäischen Partnern zu erläutern. Über dies hinaus haben die Teilnehmenden zum einen verschiedene Ideen zur Fachkräftesicherung in Ostthüringen aber auch die hohe Relevanz der  Motivation junger Menschen diskutiert. Die Ergebnisse werden in den Folgejahren zu sehen sein, denn dann sollen die teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen mit diesem Wissen eigene Projekte im Rahmen des LAPs umsetzen können. 

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Erfahrungsaustausch in Brüssel / März 2010

bruessel.jpgIm Rahmen des Arbeitstreffens mit den ESF-Verwaltungsbehörden am 4.März 2010 in Brüssel hat sich das Netzwerk der Thüringer Europa-Service-Büros vorgestellt. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Erfahrungsaustausch zur Umsetzung des Partnerschaftsprinzips in den einzelnen Bundesländern. Unter dem Aspekt „ESF-Mittel für Kapazitätsaufbau und Stärkung des Sozialen Dialogs“ wurde die Arbeit des Netzwerkes im Freistaat hervorgehoben und als beispielgebend bewertet. So betonten die TeilnehmerInnen nach der Vorstellung, dass partnerschaftliche Zusammenarbeit keine bloße Theorie darstelle, sondern sehr wohl mit Leben erfüllt sei. Thüringen zeige sich dabei auf einem sehr guten Weg und sei ein positives Beispiel für eine gelungene Netzwerkpartnerschaft.

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Polnische Projektpartner zu Besuch in Thüringen / November 2009

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Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Thüringer Partnerregion Kleinpolen hat der PARITÄTISCHE, zusammen mit dem Europabüro Ostthüringen, Vertreterinnen der Sozialorganisation KraFOS aus Krakau eingeladen. Neben dem Besuch der diesjährigen Mitgliederversammlung haben Magdalena Sikora und Danuta Noszka-Lesniewska die Kreisgruppe des PARITÄTISCHEN in Gera besucht. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden Erfahrungen zum Thema „Barrierefreiheit“ und „Menschen mit Behinderungen“ im deutsch-polnischen Vergleich ausgetauscht. Das Treffen sorgte nicht nur für großes Interesse bei den TeilnehmerInnen, sondern motivierte die Gäste darüber hinaus, miteinander in Kontakt zu bleiben und auf der Arbeitsebene auch in Zukunft weitere praktische Erfahrungen auszutauschen.

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Italienischer Partner zu Besuch / Dezember 2009

gabriele.jpgEiner der Kooperationspartner des Netzwerks ist Gabriele Di Bucchianico aus den Abruzzen in Italien. Er war im Dezember 2009 zu Besuch in Sondershausen bei der gemeinsamen Veranstaltung der vier Thüringer Europabüros. Dort stand er als transnationaler Gesprächspartner Rede und Antwort und informierte sich aber auch über den Stand angestrebter Projekte in Thüringen. Darüber hinaus wurden weitere Absprachen mit Partnereinrichtungen im Freistaat abgestimmt, denn in dieser Antragsrunde ist ein gemeinsames Daphne III-Projekt geplant.

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Vor-Ort-Besuch bei Leonardo-da-Vinci-Projektpartner/ Herbst 2009

Fachkräfte aus dem Bereich der Sozialwirtschaft sollen in Zukunft die Möglichkeit haben, einen Blick in die Arbeitswelt europäischer Organisationen zu werfen. Gemeinsam mit Partnern aus den Niederlanden, Polen und Italien arbeitet die parisat gGmbH mit dem Europabüro Ostthüringen am aktuellen Leonardo-da-Vinci-Projekt. Bei einem Vor-Ort-Besuch des abruzzischen Partners in Ortona gab es ausreichend Zeit, sich über die Aufnahmeeinrichtung in der italienischen Küstenstadt ein Bild zu verschaffen. In der Sozialorganisation „Anffas Ortona“ arbeiten rund 30 Menschen mit Behinderungen und sind kreativ mit Papierschöpfen tätig. Die Fachkräfte erwartet hier nicht nur ein professionelles Team, sondern auch ein offenes und ideenreiches Arbeitsumfeld.

 

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